Anabole Diät Infos und Tipps

anabole DiätDie anabole Diät wurde ursprünglich für Bodybuilder entwickelt. Doch nehmen sich heute immer mehr Sportler dieser Diät an. Grundgedanke ist es, dass bei der Diät Muskeln aufgebaut werden, während gleichzeitig Fett abgebaut wird. So werden Sie nicht nur abnehmen, sondern sich zusätzlich auch über mehr Muskelmasse freuen können.

Wie funktioniert die Diät?

Die anabole Diät kann nur dann funktionieren, wenn Sie sich an einen genauen Ernährungsplan halten. Dieser sieht vor, dass sie täglich höchstens 20 bis 30 Gramm Kohlenhydrate aufnehmen dürfen. Da für Ihren Körper de Kohlehydrate eigentlich sehr wichtig sind, da sie dem Gehirn als Energielieferant dienen, muss dieser Gehalt ausgeglichen werden. Gedeckt werden kann der Anteil an Energie auch durch mehr Eiweiß und Fett. Sie werden sich vielleicht in den ersten Tag ein wenig schlapp fühlen, nach rund drei Tagen hat es der Körper dann aber gemerkt, dass die Energie nun aus den Fetten Gleiches leisten kann. Durch den niedrigen Anteil an Kohlenhydraten werden zudem erst die Reserven angegriffen, was dann eben zum Gewichtsverlust führen wird.

Ablauf der Diät

Die anabole Diät ist in zwei Phasen aufgeteilt.

  1. Phase 1: In dieser Zeit müssen Sie auf kohlenhydratarmes Essen achten. Gleichzeitig muss beim Essen der Protein- und Eiweißgehalt sehr hoch sein. So sollten die Gerichte zu 55%-66% aus Fett, 30%-35% aus Eiweiß und weniger als 5% Kohlenhydrate sein. Diese Phase sollte rund 5 Tage andauern.
  2. Phase 2: In der zweiten Phase muss erst langsam wieder damit begonnen werden, dass die Reserven an Kohlenhydraten wieder aufgefüllt werden. Daher ist sie auch unter dem Namen Refeed-Phase bekannt. Wichtig ist es, da nur so der Stoffwechsel angeregt wird, nicht stockt, was wichtig für die hohe Fettverbrennung sein wird.

Die aufgenommene Nahrung sollte in dieser Zeit aus 45%-50% Kohlenhydraten, 30%-40% Fett und nur 10%-15% Eiweiß bestehen. In der Theorie wird gesagt, dass diese Phase zwei Tage andauern soll. In der Praxis sollte aber jeder selbst auf seinen Körper hören, wie lange der eigene Körper braucht. Damit die Reserven wieder aufgefüllt sind. Schließlich kann in dieser Zeit gegessen werden, was jeder möchte. Pizza und auch Burger sind erlaubt. Um anschließend wieder bei der ersten Phase zu beginnen, kann es manchmal auch sein, dass schon nach einem Tag die Reserven wieder aufgefüllt sind.

Welche Lebensmittel sind erlaubt, und welche nicht?

Besonderes Augenmark bei der anabolen Diät muss auf die Inhaltsstoffe der einzelnen Lebensmittel gelegt werden. Oft sind in Nahrungszusätzen und Geschmacksverstärkern versteckte Kohlenhydrate, die die gesamte Diät dann kaputtmachen würden.

Erlaubte Getränke:

  • Wasser,
  • Ungesüßten Tees,
  • Light-Limonaden
  • Erlaubte Nahrungsmittel:
  • Fisch,
  • Fleisch,
  • Käse,
  • Eier,
  • Nüsse,
  • Öle
  • Butter
  • Bestimmte Gemüsesorten

Gerade bei den Gemüsesorten kann sich jeder schnell täuschen. Nicht alle sind wirklich kohlenhydratarm. So sollten Folgende gegessen werden:

  • Gurken,
  • Blattsalate,
  • Tomaten,
  • Brokkoli,
  • Zucchini,
  • Zwiebeln

Nahrungsergänzungsmittel bei der anabolen Diät

Kritiker weisen darauf hin, dass bei der anabolen Diät eine ausreichende Aufnahme von Nährstoffen und Vitaminen nicht gewährleistet werden kann. Ratsam ist es daher, dass zusätzliche Präparate genommen werden, um eine Mangelerscheinung zu verhindern. Daneben sind Fischölkapseln ratsam, da durch diese der Fettstoffwechsel angeregt wird und sie außerdem Vitamin D enthalten. Daneben sollten Sie solche Mittel zu sich nehmen, die reich an Vitamin C, Chrom, Kalium, Zink, Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen sind.

Proteinshakes sind bei der anabolen Diät erlaubt. Sie sollten sie aber nicht mit Milch zubereiten, sondern mit Wasser und ggf. Öl anreichern. Beim Kauf sollten Sie auch das Etikett studieren, dass bei der Zusammensetzung keine Kohlenhydrate verwendet worden sind.

Sport ist wichtig

Die Ernährung ist bei der anabolen Diät die eine entscheidende Sache, das Training die andere. Sie müssen daher trainieren, damit sich die Muskeln auch aufbauen können. Dazu ist Krafttraining die effektivste Variante.

Verzichten sollten Sie auch nicht auf ein Cardio-Training. Es ist ausschlaggebend für die Fettverbrennung. Setzen Sie auf ein Zusammenspiel von Ausdauertraining und Krafttraining, sodass Sie beide Komponenten verbinden können. Der gewünschte Erfolg, dass Sie auf der einen Seite Gewicht verlieren und auf der anderen Seite Muskeln aufbauen, wird sich schnell zeigen.

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