Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) Informationen

Bei Diabetes mellitus spricht man von einem bestimmten Typen der Zuckerkrankheit, welcher zu der Sorte der Stoffwechselstörungen oder -krankheiten gehört. Ein Problem, welches mit dieser Zuckerkrankheit einhergeht ist die Erhöhung des Blutzuckerspiegels, was den menschlichen Körper auf eine extreme Probe stellt. Wir haben einmal alle nötigen Informationen zu Diabetes mellitus zusammengefasst und erläutern, warum es so wichtig ist, den Stoffwechsel anzuregen, um solche Stoffwechselkrankheiten zu vermeiden.

 

Diabetes mellitus – Eine großflächige Erläuterung

Ein Problem von Diabetes mellitus liegt darin, dass zugeführte Kohlenhydrate nicht richtig von dem menschlichen Körper verwertet werden können. Das Problem: Die Glukose wird über die Darmwand ins Blut gleitet und somit im gesamten Körper verteilt. Unterdessen erzeugt die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin, welches Glukose als auch Glykogen abspeichern kann. Der Blutzuckerspiegel liegt im Normalbereich bei etwa 80 bis 120 mg/dl und wird konstant gehalten. Selbst wenn jemand nüchtern ist, bleibt der normale Blutzuckerspiegel bei diesem Pegel, um den Kreislauf in Schwung zu halten. Wer jedoch zuckerkrank ist, hat diesen normalen Ablauf nicht. Es wird im Körper immer weiter Glukose nachgeliefert, der Verbrauch kommt nicht mehr hinterher und somit steigt der Blutzuckerspiegel enorm. Führt der Betroffene Insulin zu, wird der Pegel einigermaßen geregelt. Dafür muss jedoch eine regelmäßige Zuführung mittels Spritze gewährleistet sein. Als Merkmale für einen Insulinmangel sind beispielsweise eine extreme Gewichtsabnahme, sowie ein instabiler Kreislauf zu nennen.

Die Diagnose von Diabetes mellitus

Die Diagnose von Diabetes mellitus

Diabetes mellitus wird in Form von Bluttests diagnostiziert. Um einen profunden Befund zu erhalten, muss der Patient über einen gewissen Zeitraum immer wieder seinen Blutzuckerspiegel testen lassen. Ist in zwei unterschiedlichen Zeiträumen der Blutzuckerspiegel zu hoch, wird dies bereits als Zuckerkrankheit eingestuft. Ausschlaggebend sind die jeweiligen Werte, um die Krankheit in die unterschiedlichen Typen einzuordnen. Ebenso sind unterschiedliche Messmethoden im Labor möglich, die mit C-Peptid oder Fruktosaminen vorgenommen werden.

Die unterschiedlichen Gesichter und Typen von Diabetes mellitus

Die unterschiedlichen Gesichter und Typen von Diabetes mellitus

Diabetes mellitus unterscheidet man insgesamt in fünf Typen. Beim Diabetes Typ 1 handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei dem die Glukosebildung als auch der Abbau erheblich beeinträchtigt werden. Voraussetzung für dieses Krankheitsbild ist eine einwandfreie Nierenfunktion. In den Zellen kommt es zu einem Substratmangel und infolge dessen zu einem Gewichtsverlust und Blutzuckeranstieg. Diabetes Typ 2 ist eine Stoffwechselstörung, bei welcher der Körper zwar in der Lage dazu ist, Insulin zu produzieren, aber die Produktion nicht kompensieren kann. Die Ursache ist hauptsächlich durch Übergewicht herbeizuführen. Wer hierbei abnimmt, kommt oft wieder ins Gleichgewicht.

Diabetes Mellitus

Bei anderen Diabetes mellitus Typen spielen hauptsächlich andere Faktoren eine Rolle. Bei einem ist beispielsweise ein genetischer Defekt in der Betazelle entscheidend, bei anderen ist die Bauchspeicheldrüse so erkrankt, dass sie nicht mehr dazu in der Lage ist, die richtigen Hormone zu produzieren. Außerdem ist die Ursache auch durch die Zuführung bestimmter Medikamente oder Chemikalien zu suchen. Die beiden oben erläuterten Typen lassen sich nur bedingt beeinflussen. Speziell bei Typ 2 wird häufig eine Therapie mit erheblicher Gewichtsabnahme gefordert, um den Zuckergehalt im Blut wieder zu normalisieren. Denn im Zuge der Gewichtszunahme verändert sich auch der Stoffwechsel. Der Grund: Es werden zu viel von den falschen Lebensmitteln zugeführt und somit Übergewicht herausgefordert und gleichzeitig der Blutzuckerspiegel durcheinandergebracht.

Ernährungsumstellung bei Diabetes mellitus

Ernährungsumstellung bei Diabetes mellitus

Eine schlichte Ernährungsumstellung ist nicht von heute auf morgen zu gewährleisten. Im Falle von Diabetes mellitus ist es gewöhnlich so, dass die Betroffenen einen geeigneten Ernährungsplan erhalten, der den Körper schrittweise durch die Behandlung führt. Selbstverständlich wird durch die Gabe von Medikamenten der Stoffwechsel in die richtige Richtung gedrängt. Oftmals hilft auch eine Stoffwechsel Kur, womit häufig ein Anfang gegeben ist. Im Anschluss ist dann eine strikte Beachtung der Ernährung erforderlich. Dies halten jedoch häufig die Betroffenen nicht durch, auch wenn es umso wichtiger ist.

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Fazit – Diabetes mellitus

Die Ursachen für Diabetes mellitus sind durchaus sehr unterschiedlich. Beim Typ 2 der Klassifizierung ist keine typische Gewichtsabnahme der Fall, es wird einfach nur zu viel von den falschen Lebensmitteln gegessen. Daher ist es empfehlenswert, in diesem Fall auch den Stoffwechsel anzuregen und mit richtigen Lebensmitteln die Ernährung umzustellen. Nur dann kann auch eine erfolgreiche Verbesserung der Stoffwechselstörung erzielt werden. Im Regelfall ist außerdem Sport sehr hilfreich, um die überschüssigen Pfunde purzeln zu lassen. Auf lange Sicht gesehen kann die falsche Ernährung und generell die Zuckerkrankheit auch zum Tode führen, sofern man nicht bereit ist, sein Leben entsprechend zu ändern.

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