Dürfen Schwangere Sport treiben?

Schwangere Sport treibenSport ist in der heutigen Zeit ein unverzichtbares Mittel, um seiner Gesundheit auf die Sprünge zu helfen oder um dem trägen Alltag zu entkommen. Einige bezeichnen es auch als Lebenselixier, auf das sie nicht mehr verzichten wollten. Was ist jedoch, wenn trainierende Frauen plötzlich schwanger werden? Diese Frage ist äußerst umstritten, ob sie dann noch immer Sport treiben dürfen, oder ob dies womöglich ihrem Baby schadet. Wir haben uns einmal eingehender mit dieser Frage beschäftigt und geben Tipps, wie Du am besten in der Schwangerschaft mit dem Thema Sport umgehen solltest.

Schwangerschaft ist keine Krankheit

Wer hört, dass man schwanger ist, der möchte oftmals den Ratschlag geben, sich jetzt möglichst zu schonen. Bei gewissen Tätigkeiten ist dies auch anzuraten, doch gehört Sport auch dazu? Wo es doch eigentlich der Gesundheit zuträglich ist? Prinzipiell muss man sich eines vor Augen halten: Schwangerschaft ist keine Krankheit oder direkte Behinderung! Es ist ein vorübergehender Zustand, dem man sich gewissermaßen anpassen muss, man deswegen jedoch nicht gleich sein gesamtes Leben umkrempeln muss. Sport ist während der Schwangerschaft nicht schädlich für den Fötus, selbst wenn es relativ intensiv ist. Jedoch sollte man sich beim Sport treiben stets an ein paar Regeln halten. Dann kann wirklich nichts schiefgehen. Wer diese beachtet, kann sogar bis kurz vor der Geburt trainieren und hält sowohl sich selbst als auch sein Baby fit! Welche Produkte kannst Du während der Schwangerschaft nutzen? Hier ist eine kleine Liste:

  1. Bodywork360 Shred - Das Fitnessprogramm von Karl Ess mit Workouts, eigener Software, individuellen Ernährungsplänen uvm.
  2. Gymondo - Das Online Fitness Programm mit über 200 Workouts und kostenloser Testphase
  3. Mach dich Krass - Das Fitnesstraining von dem Sänger und Pro Sieben Moderator Daniel Aminati
  4. 10 Weeks Body Change - Auch bekannt unter dem Namen "I make you Sexy" von Detlef Soost

Wie wirkt sich Sport treiben auf das Baby aus?

In wissenschaftlichen Studien untersuchte man Schwangere während einer Trainingseinheit und überwachte auch den Herzschlag des Babys. Der Ausgangspuls liegt stets bei 140 Schlägen in der Minute. Treibt die werdende Mutter Sport, erhöht sich dieser Wert auf 160 Schläge pro Minute. Die Steigerung ist im Verhältnis gesehen also relativ gering und dazu kommt, dass sich das Baby nach der Trainingseinheit relativ schnell wieder beruhigt und der Herzschlag sich wieder normalisiert. Praktisch macht das Baby eine Trainingseinheit mit, wird jedoch bereits im Mutterleib ein wenig fit gehalten.

Welche Sportarten sind geeignet?

Es sollte klar sein, dass schwere Hanteln nicht unbedingt das Trainingsgerät der Wahl sein dürften. Stattdessen gibt es jedoch genügend andere Sportarten, denen die werdende Mutter nachgehen kann. Allgemein lässt sich sagen, dass der Sport in jedem Fall moderat ausfallen sollte. Ausdauersport ist durchaus geeignet. Dazu zählen Walking, Radfahren oder Schwimmen. Ebenso ist ein leichtes Muskeltraining empfehlenswert, wozu Yoga, Pilates oder auch ein leichtes Krafttraining gehören. Hört man auf die Ärzte, sind besonders Übungen für den Beckenboden zu empfehlen, weil gerade nach der Schwangerschaft diese besonders gefordert werden. Doch auch während der Schwangerschaft kann diese Art von Sport treiben sinnvoll sein.

Vorsicht ab der 20. Schwangerschaftswoche

Sport für Schwangere sollte ab der etwa 20. Schwangerschaftswoche ein wenig eingeschränkt werden. Insbesondere wenn es darum geht, die Bauchmuskulatur zu trainieren. Crunches oder ähnliche Übungen sollte man ab dann eher lassen, die besonders die vorderen Bauchmuskeln ansprechen. Bei den seitlichen Bauchmuskeln hingegen kann man wiederum eine Ausnahme machen. Bei ihnen ist es sogar sehr gut, diese bis zum Ende der Schwangerschaft mit ins Training einzubeziehen.

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