Säure-Basen Diät Infos und Tipps

Säure-Basen DiätBei der Säure-Basen Diät sind bis zu 6 Kilos im Monat an Gewichtsverlust möglich. Sicherlich eine Zahl, die für viele Menschen sehr attraktiv erscheint. Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist dieser Diätplan bekannt, zu Beginn wurde in der Medizin immer wieder auf die Übersäuerung hingewiesen. Bekannt geworden ist er, wie viele andere Diätpläne auch, in den USA.

Worauf stützt sich die Säure-Basen Diät?

Durch die Übersäuerungstheorie wird besagt, dass der Säurehaushalt des Körpers von säure- und basenhaltigen Lebensmitteln stark beeinflusst wird. Durch die Diät wird daher versucht, dass der Haushalt ausgeglichen wird. Dazu müssen mehr basenbildende Nahrungsmittel aufgenommen werden. Durch eine Übersäuerung, so besagt es die Theorie können viele Krankheiten begründet werden. Sie kann aber auch zu einer Gewichtszunahme führen. Daher sollten nur rund 20 – 30 Prozent der Lebensmittel säureproduzierende Lebensmittel und der Rest eben basische Lebensmittel sein.

Wichtig zu wissen ist, dass nicht alles, was sauer schmeckt, auch säurebindend ist. Auch wenn es so einfach erklärt sein könnte. Die Zitrone, die ja sauer ist, gehört zu den basischen Nahrungsmitteln. Weiterhin gehören auch Reis, Kartoffeln, Gemüse, Obst und Nüsse dazu. Säurebildende Nahrungsmittel hingegen sind Fleisch, Fisch und Eier. Alkohol und auch gelten als die Genussmittel, die säurebildend sind, wie kein anderes Nahrungsmittel. Auf diese müssen Sie daher bei der Säure-Basen-Diät verzichten. Milchprodukte sind nur beschränkt zu empfehlen. In manchen Theorien gelten sie als säurebildend, in anderen als neutral. Daher werden in vielen Diätplänen immer Sojaprodukte genutzt. Wenn Sie auf Milchprodukte nicht verzichten möchten oder können, dann können Sie die Soja-Milch durch normale Milch ersetzen. Es ist nicht nur eine Frage der Einstellung, sondern auch für Ihren Körper oft wichtig, da in vielen Milchprodukten lebenswichtige Nährstoffe enthalten sind, ohne die Sie die Diät nicht lange ohne gesundheitliche Folgen überstehen werden.

Der Säure-Basen-Ernährungsplan

Vorgesehen ist bei diesem Diätplan, dass drei Mahlzeiten am Tag eingenommen werden. Ein Snack ist zwischendurch erlaubt. Dieser sollte aber nicht am Abend, nach dem eigentlichen Abendessen stattfinden. Am besten ist es, wenn dieser Snack am Nachmittag eingenommen wird. Wichtig bei der Diät ist auch, dass ausreichend getrunken wird. Zwei bis drei Liter am Tag sind ausreichend. Verständlich, dass es aber Wasser sein sollte, was konsumiert wird.

Kritik an dem Diätplan

Einen wissenschaftlichen Beweis zu der Säure-Basen-Theorie gibt es nicht. Es sind reine Spekulationen, dass die Diät bei Krankheiten und auch bei Gewichtsverlust hilft.

Der Diätplan setzt eine gesunde Ernährung voraus, sodass durch gesunde und ausgewogene Ernährung sicher aber einiges Hilfreiches für den Körper dabei sein wird. Zudem sorgen viel Wasser und vor allem die Bewegung auch dafür, dass der Körper gesünder ist, als vor der Diät.

Kritiker weisen auch in dem Zusammenhang mit der Diät immer wieder auf einen Nährstoffmangel hin. Sie sollten daher nur eingeschränkt schauen, ob Sie die Diät machen möchten. Sie nehmen viele Vitamine zu sich, was für den Körper sehr wichtig ist. Auf der anderen Seite vernachlässigen Sie bei der Ernährungsumstellung ebenso wichtige andere Nährstoffe. Wenn Sie die Säure-Basen-Diät längerfristig machen möchten und die strenge Form, ohne Milchprodukte wählen, so sollten Sie zusätzliche Nährstoffe aufnehmen, damit Ihr Körper keine Mangelerscheinungen hat.

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