Übertraining erkennen

Übertraining erkennenBeim Sport fällt hin und wieder mal der Begriff Übertraining. Doch was genau ist das eigentlich und wie lässt es sich vermeiden? Prinzipiell handelt es sich dabei um eine Überlastungsreaktion des Körpers, welcher bei Nichtbeachtung der Symptome nach einer Zeit gar nicht mehr in der Lage dazu ist, etwaigen Belastungen stand zu halten. Es gibt jedoch einige Zeichen, die man bereits früh deuten kann und sich so auch eine Überlastung vermeiden lässt, beziehungsweise ein Dauerzustand. Wir haben alle Infos dazu mal zusammengefasst.

Wie kommt ein Übertraining zustande?

Das sogenannte Übertraining kommt immer dann zustande, wenn der Trainierende dem Körper auf lange Sicht gesehen nicht genügend Zeit gibt, um sich nach einer sportlichen Betätigung zu erholen. Gleichzeitig fördern eine zu hohe Belastungsintensität auf Dauer und auch eine zu starke Belastung der Nerven diesen Zustand. Man unterscheidet auch nach klassischem, sympathischen oder parasympathisch und modernem Übertraining. Heißt, es gibt eine kürzere Form als auch eine längere Form. Die Grenzen und Übergänge dazwischen sind sehr fließend, weswegen die Diagnostizierung ein wenig schwerfällt. Es gibt zwar Nahrungsergänzungsmittel, um ein Übertraining zu vermeiden, doch deren Fähigkeiten sind begrenzt, wenn andere Faktoren ignoriert werden. Hier ein paar Empfehlungen:

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Die Symptome des Übertrainings

Doch woran erkennt man genau, dass alles auf ein Übertraining zusteuert? Prinzipiell ist es in erster Linie wichtig, auf den eigenen Körper als auch dessen Signale zu achten. Hier einmal 7 Symptome, an denen man es sehr gut erkennen kann, inklusive einer entsprechenden Erklärung:

  1. Lustlosigkeit: Der Körper schreit nach Ruhe und Entspannung. Klar gibt es Tage, an denen man absolut keine Lust hat. Manchmal ist es trotzdem gut, hier auf seinen Körper zu hören.
  2. Extremer Muskelkater: Wer seinen Trainingsumfang erhöht, oder die Gewichte, der leidet oft auch an Muskelkater, obwohl er gut trainiert ist. Tut dieser allerdings so weh, dass er weit am ’normalen Muskelkater‘ vorbeigeht, ist dies ebenfalls ein Anzeichen.
  3. Stagnation: Für gewöhnlich verläuft ein Training so, dass sich mit der Zeit Fortschritte zeigen. Weniger Gewicht, mehr Muskeln, solche Beispiele. Bei einem Übertraining spielen die Hormone eine Rolle, weil sie entweder zu wenig Testosteron oder aber zu viel Cortisol produzieren. Das heißt, der Körper stagniert, baut wieder Fett auf und kann sich nur noch langsamer regenerieren.
  4. Rastlos und Unkonzentriert: Bei diesem Symptom fühlt man sich in der Position, immer irgendetwas machen zu müssen. Das Nervensystem ist total überfordert. Das Problem: Wenn du etwas machst, kannst du dich infolgedessen auch weniger konzentrieren. Beides zusammen ist ein deutliches Anzeichen.
  5. Extreme Müdigkeit: Wer am Übertraining leidet, der mag am liebsten gar nicht mehr das Bett verlassen. Man fühlt sich, als steuere man auf eine ganz deftige Erkältung zu.
  6. Gelenk- und Gliederschmerzen: Für viele Sportler ist das normal, aber bei diesem Symptom wirken die Schmerzen, als wäre man unter einen Laster geraten.
  7. Anfälliger für Infekte: Der Körper fährt beim Übertraining das Immunsystem runter, was ihn ebenso anfälliger macht.

Dauernde Erkältungen, kleinere Infekte und auch Stoffwechselstörungen – Häuft sich das, ist Vorsicht geboten.

Fazit – Auf den Körper hören

Wer auf seinen Körper hört und die Signale richtig deutet, kann ein Übertraining effektiv vermeiden. Wer es erst soweit kommen lässt, ist mehrere Wochen oder gar Monate außer Gefecht gesetzt. Gibt man dem Körper jedoch genügend Zeit zur Regeneration und überfordert ihn nicht, kann man nach wenigen Tagen bereits weitermachen.

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