Übersäuerung des Körpers – Was bedeutet das?

Eine Übersäuerung des Körpers ist nicht ganz unangenehm und kann sich in schlimmen Fällen auch als chronische Form zeigen, die man in der Medizin als latente Übersäuerung bezeichnet. Wir haben uns einmal mit diesem Thema beschäftigt und erläutern, woher sie kommen kann, was es begünstigt und vor allem, was man dagegen tun kann. Denn eine dauerhafte Übersäuerung des Körpers, die eventuell sogar chronisch wird, muss gar nicht erst sein.

 

Übersäuerung des Körpers – Was ist das und wie bemerkt man es?

Übersäuerung KörperIhre Ursache liegt in einem unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt, der sich mit der Zeit ansammelt, wenn gewisse Voraussetzungen gegeben sind. Die Ursache hierfür kann sehr unterschiedlich sein. Das Problem dabei ist, dass sie sich erst etwas später zeigt und nicht von Beginn an. Ein weiteres Problem besteht darin, dass sich viele Symptome zeigen, die man anderweitig behandelt und somit die Übersäuerung bestehen bleibt. Eigentlich ist der Körper so konstruiert, dass er versucht, eine Übersäuerung grundsätzlich zu vermeiden und zu kompensieren. Das funktioniert auch eine Weile lang. Je nach Lebensstil und Konstitution sogar über Jahrzehnte hinweg. Das ganze Drama beginnt dann schließlich mit Schlappheit, Müdigkeit und dem Fehlen jeglichen Antriebs. Der Körper sammelt zu viel Säure an und bekommt dadurch einen Überschuss, was sich leicht an der Messung des PH-Werts feststellen lässt. Sofern dieser bei etwa 7 liegt, ist alles in Ordnung, ist er geringer, ist die Säure überschüssig, bis 14 die Base.

 

Die Ursachen können unterschiedlich sein

Ausschlaggebend für eine Übersäuerung des Körpers sind unterschiedliche Gründe. Mit darunter können sein: – ungesunde Lebensweise – ungesunde Ernährung – Ungleichgewicht der Mineralstoffe im Körper Speziell bei der Ernährung werden heute viele Fehler gemacht, die man nur schwer ausbügeln kann, weil sie prinzipiell in unseren Alltag eingebracht werden. Der Mensch ist es heutzutage gewohnt Fleisch und Fisch zu essen, dazu kommt Milch oder Soja. Letzteres ist auch beispielsweise immer wieder in Fertigprodukten enthalten, wo man es gar nicht vermutet. Kaffee, Alkohol und Nikotin sind weitere Faktoren. Wer übertrieben Sport treibt, kann ebenso betroffen sein. Weitere Faktoren kommen jedoch ebenfalls als Auslöser in Frage: Stress, Sorgen, Angst, Ärger und negative Gedanken. Auf die Dauer sorgt eine Übersäuerung des Körpers für weitere Krankheiten oder Stoffwechselstörungen die ausgelöst werden können. Darunter Arthritis, Gallensteine, Schlaganfälle und dem Bluthochdruck.

 

Behandlung einer Übersäuerung des Körpers

In der Regel ist es bei einer Übersäuerung empfehlenswert, den Körper zu entschlacken und ihm einer Entsäuerung zu unterziehen. Dabei handelt es sich um ein Programm, welches man in drei Schritte einteilen kann: – Schlacken die sich über die Jahre hinweg entwickelt haben, müssen mittels Entsäuerungsprogramm gelöst und dann abgeführt werden. Schon danach wird man sich besser fühlen. – Die Säureflut wird mittels Ernährungsumstellung gestoppt. Das Verhältnis des Säure-Basen-Gehalts bei Lebensmitteln sollte 80:20 betragen, um einen optimalen Wert zu schaffen. – Der Organismus bekommt unterdessen die nötigen Mineralien, um sämtliche neu zugeführten Säuren zu neutralisieren und somit die Mineralstoffdepots wieder fachgerecht aufzufüllen. – Ergänzende Methoden sind Besuche in der Sauna, Massagen oder ein ausgewogenes Training als Ergänzung.

 

Ergänzende Hinweise und Infos Im Grunde kann es nicht zu einer Übersäuerung des Körpers kommen, wenn dieser mit den richtigen Komponenten gefüttert wird. Das heißt, wer eine gesunde Lebensweise und Ernährung verfolgt, unterliegt weniger dem Risiko, Probleme damit zu bekommen. Auch Dinge wie die Atmung und ausgewogener Sport können dazu beitragen.

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